Fertighaus

Fertighäuser gewinnen Jahr zu Jahr an Image. Lange Jahre führten sie ein Mauerblümchendasein, und genossen aus den verschiedensten Gründen einen schlechten Ruf. In der heutigen Zeit werden Fertighäuser, besonders als Einfamilienhaus immer beliebter.

Der große Unterschied eines Fertighauses im Vergleich zu einem konventionellen Haus ist, dass im Vorfeld die Planung um einiges Zeitaufwendiger ist und so einen erhöhten Planungsbedarf erfordert. Zusätzlich erfordert es von den Bauherren ein besonderes räumliches Vorstellungsvermögen und auch planerisches Geschick, denn sie müssen sich vorstellen können, wo genau anschließen die Kaffeemaschine auf der Arbeitsfläche in der Küche steht, damit die Steckdosen im richtigen Abstand angebracht werden können.

Ein Fertighaus wird bereits vorgefertigt, alle Teile werden industriell vorgefertigt, und dann an die Baustelle geliefert. Die Baustelle muss auch gewissen Vorbereitungen haben, die Bodenplatte muss fertig sein, alle Anschlüsse, wie Frischwasser, Nutzwasser und Strom, Gas, müssen an den richtigen Stellen in der Bodenplatte vorhanden sein. Denn wenn das Fertighaus geliefert wird, findet an Ort und Stelle, der Baustelle, lediglich eine Endmontage statt. Manche Fertighäuser sind bereits so vormontiert, dass sie bereits de Fensterscheiben, Fensterbänke, Stromkabel usw. beinhalten. Selbst die Tapete kann schon an den Wänden sein. Dasselbe gilt auch für die Fliesen und den Holzfußboden. Dennoch erfordern Abschließende Arbeiten immer noch gewissen Zeit.

Ein Fertighaus kann an einem komplett Schlüsselfertig und Bezugsfertig aufgebaut werden. Der Bauherr kann mit großen Augen am Rande der Baustelle stehen und zuschauen, wie in einem Zeitraffer, wie das Bauprojekt seines Lebens endmontiert wird.